Zum Inhalt springen

Was ist Hypnose?

Im engeren Sinne ist Hypnose eine Kommunikationsmethode, die es einem Menschen ermöglicht, sich in den veränderten Bewusstseinszustand der Trance zu begeben.

Hypnose ist Kommunikation

Ob jemand durch Hypnose in Trance geht, hängt vor allem von der vertrauensvollen Beziehung zwischen den Hypnosepartnern ab und der momentanen Bereitschaft, eine Trance zu erleben. In der hypnotischen Trance kommt es zu Veränderungen im Erleben (z.B. Einengung der bewussten Aufmerksamkeit, Veränderung der Körperwahrnehmung, intensive Vorstellungsaktivität) und zu einer Veränderung bestimmter körperlicher Vorgänge (z.B. Verringerte Muskelspannung, Senkung der Atemrate, Senkung des Blutdrucks).

Der Bewusstseinszustand der hypnotischen Trance ähnelt sehr Trancezuständen, die durch andere Verfahren erzielt werden, z.B. durch Autogenes Training oder Meditation.

Die „alte“ Hypnose verwendete meist eine befehlsartige, zwingende Sprache. So wurde (und wird von manchen Bühnenhypnotiseuren immer noch) der falsche Eindruck erweckt, als ob die/der Hypnotisierte eine willenlose Marionette sei.

Die „neue“ Hypnose verwendet eine erlaubende, gewährende Art der Kommunikation, macht Vorschläge, bietet Wahlmöglichkeiten und stärkt die Selbstbestimmung. Die Kommunikation richtet sich dabei an das Unbewusste als eine autonome Instanz im Inneren mit besonderen Möglichkeiten, die über das Wohlergehen eines Menschen wacht.

Porträt Dr. Matthias Mende
Über Dr. Mende

Dr. Matthias Mende

Lehrtherapeut ÖGATAP seit 2000

Klinischer und Gesundheitspsychologe, Notfallpsychologe, Hypnosepsychotherapeut, Traumatherapeut, Lehrtherapeut für Hypnosepsychotherapie.

Profil ansehen